Artikel des Tages
Die Rieseberg-Morde sind ein Verbrechen der Nationalsozialisten vom 4. Juli 1933. SS-Angehörige ermordeten an diesem Tag elf Männer in der Nähe der Ortschaft Rieseberg bei Königslutter am Elm. Ziel war die Abschreckung von Regime-Gegnern. Die Opfer waren in Braunschweig unter dem Vorwand der Beteiligung an der Ermordung eines SS-Mannes verhaftet und stundenlang schwer misshandelt worden, bevor man sie in der Nacht erschoss und ihre Leichen verscharrte. Die Tat verursachte großes Aufsehen und war eines der ersten Verbrechen des NS-Regimes, das international bekannt gemacht wurde. Vertuschungsversuche schlugen fehl. Organisatoren und Beteiligte waren u. a. der Ministerpräsident des Freistaates Braunschweig Dietrich Klagges, Justizminister Friedrich Alpers und SS-Obergruppenführer Friedrich Jeckeln. mehr
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